Christine Fuss - Heilpraktikerin Weichselstr. 53 12045 Berlin/Neukölln Telefon: 030/26548334 mobil: 0179/5 09 61 73

Therapiemethoden

Darmsanierung

Ziel einer Darmsanierung ist das Stoppen einer permanenten Selbstvergiftung durch Aufbau einer gesunden, immunstärkenden Darmflora.

Der menschliche Darm ist mit rund 400 Quadratmetern die größte Berührungsfläche des Körpers mit der Umwelt. Neben der Aufnahme von Nährstoffen verhindert die intakte Darmschleimhaut, dass mit der Nahrung aufgenommene Schadstoffe, Krankheitserreger oder Allergene in den Körper eindringen können. Sie stellt zudem die Grundlage für das Wachstum der Darmbakterien dar.

Im Idealfall verfügt der gesunde Darm über ca. 2,5 kg nützliche Darmbakterien. Es sind etwa 500 verschiedene Arten, die an den inneren Schleimhäuten des Darms nisten. Die Gesamtheit dieser Mikroorganismen wird als "Darmflora" bezeichnet und leistet uns gute Dienste:

  • Erst durch Darmbakterien werden viele Nahrungsteile aufgeschlossen und für den menschlichen Körper verwertbar gemacht.
  • Sie bilden einige Vitamine und essenzielle Fettsäuren, die vor Krebs-erregenden Schadstoffen schützen.
  • Sie errichten an der Darmwand eine Abwehrfront gegen Viren, Bakterien oder Pilze und verhindern, dass es zu Infektionen kommt.
  • Durch das Zusammenwirken von Darmbakterien wird unser Abwehrsystem, das zu 80% im Darm verankert ist, aktiviert und stimuliert.

Durch Fehlernährung (Fast Food), übermäßiger Alkohol-, Zucker- und Kaffeegenuss und Medikamente (z.B. Antibiotika, Chemotherapeutika) können sich schädliche Bakterien, Parasiten und Pilze anstelle der nützlichen Keime ausbreiten sowie die Darmschleimhaut lädieren und durchlässig machen ( bekannt auch als Leaky-gut-Syndrom). Man spricht hier von einer "Dysbakterie" und "Dysbiose".

Darmprobleme sind vorprogrammiert und erste Symptome lassen nicht lange auf sich warten: Völlegefühl, Kopfschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Kurzatmigkeit, Mundgeruch, Energieverlust und Müdigkeit.

Schwer wiegt auch die Beeinträchtigung des Immunsystems. Es muss alle Reserven aufbringen, um am Darm die Erreger und ihre Gifte abzuwehren.

So können sich aus den Befindlichkeitsstörungen nach einigen Jahren handfeste Krankheiten ausbreiten, z.B.

  • ständige Infektanfälligkeit
  • Allergien jeder Art (z.B. Heuschnupfen, Nahrungsunverträglichkeiten, allergisches Asthma)
  • Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis, Psoriasis)
  • Arthrose, Rheuma, Gicht
  • Organschäden (Herz-, Leber-, Lungenerkrankungen)
  • chronische Müdigkeit

Über eine Stuhlprobe in speziellen Labors werden zunächst schädigende Keime diagnostiziert. Nur so können die pathogenen Keime auch erkannt und gezielt beseitigt werden.

Zur weiteren Vorgehensweise gehört:

  1. Umstellung der Ernährung
  2. Evtl. gezielte Beseitigung pathogener Keime im Darm, etwa durch Anti-Pilz-Mittel
  3. Aufbau der Darmschleimhaut durch symbiotische Stoffwechselprodukte von E. coli, Lactobacillus oder Acidophilus. Besonders wichtig ist dieser Schritt bei entzündlicher Schleimhaut.
  4. Zufuhr von nützlichen Darmkeimen. Nützliche Bakterien werden in vermehrungsfähiger Form zugeführt. Meist werden die Mittel in Form von Tropfen eingenommen.

Die Behandlung hat keine nennenswerten Nebenwirkungen. Sie erfordert jedoch Geduld, da nicht in wenigen Wochen in Ordnung gebracht werden kann, was oft jahrelang gestört wurde.